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Die Exilregierung im Völkerrecht

Eine Untersuchung ihrer rechtlichen Klassifikation

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Alexander Koberg

Das Buch erfasst und beurteilt das Phänomen der Exilregierung aus völkerrechtlicher Sicht. Es beantwortet dabei vornehmlich die Fragen, wie eine Exilregierung aus Sicht des Völkerrechts definiert wird, und weiter, welche Stellung sie in der internationalen Rechtsordnung einnimmt. Dabei werden insbesondere historische Aspekte berücksichtigt, denn das Fehlen konkreter Rechtssätze macht die Untersuchung der Staatenpraxis des vergangenen Jahrhunderts zu einer der Hauptaufgaben dieser Untersuchung. Entscheidend ist immer wieder die Abwägung zwischen Legitimitäts- und Effektivitätsprinzip. Anhand der klassischen Exilregierung wird in einem ersten Teil untersucht, welche Rechte Exilregierungen im Einzelnen haben, der zweite Teil widmet sich den verschiedenen Abwandlungen von klassischen Exilregierungen.
Aus dem Inhalt: Definition klassischer Exilregierungen – Fälle klassischer Exilregierungen – Quasi-Exilregierungen – Die Rechtsstellung klassischer Exilregierungen – Regierungen mit Sitz im Inland – Zeitliche Abwandlungen von Exilregierungen – Erst zu gründender Heimatstaat einer Exilregierung – Regierungen mit Kontinuitätsbruch – Exilvertretungen mit strukturellen Mängeln – Revolutionäre Exilregierungen – Nicht anerkannte Exilregierungen.