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«Fahrten bei geschlossener Tür»

Alfred Döblins Beschäftigung mit China und dem Konfuzianismus

Series:

Wei Luo

Aus einer ganzheitlichen Sicht wird Alfred Döblins Verhältnis zur traditionellen chinesischen Kultur und insbesondere zum Konfuzianismus untersucht. Döblins Schaffen und Denken wird in vier Entwicklungsabschnitte, in Früh-, Mittel-, Exil- und Spätphase, eingeteilt; daraufhin wird den Begegnungen des Schriftstellers mit chinesischem Gedankengut in der jeweiligen Zeitperiode nachgegangen. Dadurch entsteht eine Gesamtschau, auf deren Basis sich am Ende der Betrachtung eine deutliche Kontinuität des Döblinschen Interesses an China bestimmen läßt. Döblins Beschäftigung mit China und dem Konfuzianismus hat also einen historischen, gesellschaftlichen und geistigen Hintergrund, ist keineswegs temporärer «Zufall», sondern von ernsthafter und dauerhafter Natur.
Aus dem Inhalt: Döblins frühzeitige Beschäftigung mit China bis 1918 – Döblins Beschäftigung mit China von 1918 bis 1933 – Döblins Beschäftigung mit China im Exil: The Living Thoughts of Confucius (1940) – Döblins Beschäftigung mit China von 1945 bis 1957.