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Gläubigerschutz durch § 32a GmbHG

Ein Beitrag zur ökonomischen Analyse des Eigenkapitalersatzrechts unter Einbeziehung US-amerikanischer Regelungskonzepte

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Edward Renger

§ 32a GmbHG regelt das Schicksal von Gesellschafterdarlehen und verwandten Finanzierungsmitteln, die an eine GmbH in der Krise vergeben wurden und in der Insolvenz wieder abgezogen werden sollen. Bis zum heutigen Tage sind die Kernfragen im Zusammenhang mit dieser Norm, nämlich warum sie notwendig ist und wie ihr Regelungsumfang beschaffen sein müßte, nicht geklärt. Zur Beantwortung dieser Fragen vereint die Studie eine finanzwirtschaftliche Untersuchung mit dem ersten umfassenden Modell der Gesellschafterfremdfinanzierung, eine ökonomische Analyse des Rechts zur Frage der rechtspolitischen Notwendigkeit ihrer Regulierung und eine rechtsvergleichende Untersuchung alternativer Regelungskonzepte in den USA. Diese werden durch eine Analyse möglicher Fortentwicklungen unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse ergänzt.
Aus dem Inhalt: Grundlagen der Gesellschafterfremdfinanzierung – Auswirkungen der Gesellschafterfremdfinanzierung auf die externen Gläubiger im Allgemeinen – Auswirkungen der Gesellschafterfremdfinanzierung im Anwendungsbereich des § 32a GmbHG – Notwendigkeit einer Regulierung – Auswirkungen des § 32a GmbHG auf die identifizierten Gläubigergefahren – Das US-amerikanische Recht als mögliches Vorbild für Verbesserungen – Weitere Verbesserungsansätze.