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Die Nachteilsermittlung im Rahmen des § 311 I AktG

Möglichkeit einer Orientierung an dem Institut der verdeckten Gewinnausschüttung im Sinne des § 8 III 2 KStG

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Thomas Hogh

Die so genannte «faktische Konzernierung» spielt in der deutschen Unternehmenslandschaft eine erhebliche Rolle. Im Aktienrecht versucht das Regelungssystem der §§ 311 ff. AktG den in diesen Sachverhalten erforderlichen Schutz der Vermögensinteressen der außenstehenden Aktionäre und Gläubiger zu leisten. Vielfach bereitet jedoch die zu diesem Zweck erforderliche Feststellung und Bemessung eines veranlassten Nachteils erhebliche Schwierigkeiten. Als Hilfestellung für die aktienrechtliche Nachteilsfeststellung wird eine Orientierung an dem steuerrechtlichen Institut der verdeckten Gewinnausschüttung im Sinne des § 8 III 2 KStG vorgeschlagen. Das Anliegen dieser Arbeit besteht darin im Einzelnen darzulegen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang die Grundsätze dieses steuerrechtlichen Instituts bei der Ermittlung und Bemessung der Nachteiligkeit eines Rechtsgeschäfts oder einer Maßnahme im Rahmen des § 311 I AktG herangezogen werden können.
Aus dem Inhalt: Die für die Untersuchung relevanten Tatbestandsmerkmale des § 311 I AktG - Grundlagen, Tatbestandliche Voraussetzungen – Die verdeckte Gewinnausschüttung im Sinne des § 8 III 2 KStG - Begriff der verdeckten Gewinnausschüttung, Tatbestandliche Voraussetzungen – Überprüfung der Übertragbarkeit der Grundsätze der steuerlichen verdeckten Gewinnausschüttung auf die Nachteilsfeststellung im Rahmen des § 311 I AktG - Grundlagen, Vergleichende Gegenüberstellung der Tatbestandsmerkmale, Würdigung der vergleichenden Gegenüberstellung der Tatbestandsmerkmale.