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Das «commodatum»

Ein Rechtsinstitut im Wandel der Anschauungen – dargestellt anhand ausgewählter Einzelprobleme

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Barbara Berndt

Diese Untersuchung geht im Sinne der modernen rechtsgeschichtlichen Forschung der Göttinger Schule von grundsätzlich verschiedenen konzeptionellen Entwürfen in der Republik aus. Sie legt diese Konzeptionen beim Rechtsinstitut der Leihe unter Auswertung literarischer Quellen aus republikanischer Zeit und der Überlieferung in den Digesten frei und beleuchtet das Fortwirken dieser Konzeptionen sowie ihre Veränderungen in der Kaiserzeit. Für den Bereich des geltenden bürgerlichen Rechts stellt das Buch die Regelungen für die Leihe und die aktuellen Streitstände dar und wertet die im römischen Recht erarbeiteten Ergebnisse aus. Zugleich wird anhand von Beispielen ein beeindruckendes Anwendungsfeld der Leihe im modernen Wirtschaftsleben dokumentiert.
Aus dem Inhalt: Stand und Forschung – Der bona-fides-Charakter des commadatum zur Zeit der Vorklassik – Die Neukonzeption des commodatum in der klassischen Jurisprudenz – Die Entwicklung des commodatum in den kaiserzeitlichen Rechtsschulen – Die Haftung beim commadatum – Die Leihe im geltenden Recht.