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Gesellenstück und Meisterwerk

Adolf Muschgs Roman "Der Rote Ritter</I> zwischen Auserzählung und Neuschöpfung des "Parzival</I>

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Carla Carnevale

Wer kennt nicht die Geschichten um König Artus und den Gral. Bis heute animieren sie Autoren zu modernen Bearbeitungen. Dieses Werk widmet sich dem Roman Der Rote Ritter Eine Geschichte von Parzivâl des Schweizer Autors Adolf Muschg. In einer differenzierten inhaltlichen und formalen Analyse vergleicht die Autorin den Roman mit seiner mittelalterlichen Vorlage Parzival von Wolfram von Eschenbach. Sie liefert eine detaillierte Werkanalyse und geht dabei auch auf spezifische inhaltliche Aspekte ein: auf das Konzept des Grals, auf die Darstellung der Artuswelt und auf die Geschlechterbeziehungen. Darüber hinaus werden Erzählstil, Sprache und Figurenführung untersucht und damit nicht nur die Sicht auf den modernen Roman, sondern auch auf seine mittelalterliche Vorlage erhellt.
Aus dem Inhalt: Parzival- und Gralsstoff: Theorien zu seiner Entstehung – Parzival-Gralsdichtungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart – Werkanalyse des Romans Der Rote Ritter und Herausarbeitung der wesentlichen Unterschiede zum Parzival Analyse folgender drei Themen des Romans: Das Konzept des Grals und seiner Gesellschaft, die Darstellung der Artuswelt, die Geschlechterbeziehungen als Spiegel männlicher Identität – Analyse von Erzählstil, Sprache und Figurenführung.