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Gesundheitserziehung bei unterschichtgeprägten Förderschülern mit Lernbeeinträchtigungen

Fakten – Perspektiven – Konzepte

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Josefine Maurus

Die gesundheitliche Ungleichheit steht häufig in Zusammenhang mit erschwerten Lebensbedingungen und unangepassten gesundheitlichen Verhaltensweisen. Die derzeit vorherrschenden Zivilisationskrankheiten kommen in der sozialen Unterschicht, dem vorwiegenden Herkunftsmilieu der lernbeeinträchtigten Förderschüler, gehäuft vor. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer schichtspezifischen Gesundheitserziehung, die von Lebensverhältnissen ausgeht, falsche Zielsetzungen korrigiert und vernachlässigte beachtet. Die unterschichtgeprägte Schülerschaft benötigt den Aufbau von Daseinskompetenzen, um alltägliche Anforderungen gesundheitszuträglich zu bewältigen. Hinsichtlich der Lernbeeinträchtigungen sollen handlungsbetonte Aneignungsweisen die Effizienz der Gesundheitserziehung erhöhen. Vor diesem Hintergrund will dieses Buch didaktische Aspekte vermitteln und methodische Verfahren hervorheben.
Aus dem Inhalt: Der sozioökonomische Status der Unterschichtangehörigen als Grundlage der Lebensverhältnisse – Verflechtung von Lebenslage und Gesundheitsverhalten bei der Unterschichtbevölkerung – Gesundheitsriskantes Verhalten der Unterschichtangehörigen und daraus resultierende Krankheiten – Deprivationen im Unterschichtmilieu und Entwicklungsverzögerungen - schulische Bildbarkeit bei Kindern – Schüler mit Lernbeeinträchtigungen - Lernbehindertenpädagogik - Schule zur individuellen Lernförderung – Gesundheitserziehung in der Schule zur individuellen Lernförderung – Bildung, Erziehung, Unterricht und Förderung im Dienste der Gesundheit und des Gesundheitsverhaltens – Theoretische Erwägungen zur ergänzenden Gesundheitserziehung bei Förderschülern mit Lernbeeinträchtigungen – Realisierung lebensweltbezogener, präventiver, handlungsbetonter Gesundheitserziehung in der Schule zur individuellen Lernförderung.