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«Von Höheren Töchtern und Gelehrten Frauenzimmern»

Mädchen- und Frauenbildung im 19. Jahrhundert- Dargestellt an den Schloßanstalten Wolfenbüttel

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Sandra Donner

Die Entwicklung der Höheren Mädchen- und Frauenbildung im 19. Jahrhundert wurde lange Zeit nur im Zusammenhang mit der Geschichte der organisierten Frauenbewegung gesehen. Private Bildungsinitiativen einzelner Frauen wie Anna Vorwerk und Henriette Schrader-Breymann und ihre große Bedeutung für das deutsche Mädchenschulwesen wurden dabei zu wenig berücksichtigt. Als selbstständige Unternehmerinnen in Sachen Bildung bauten sie im Herzogtum Braunschweig eine Privatschule auf, die allgemeine Bildung und berufsbezogene Ausbildung vereinte. Das Leben und die Arbeit Anna Vorwerks zeigt eindrucksvoll, welche Handlungsspielräume sich bürgerlich-konservative Frauen im ausgehenden 19. Jahrhundert schafften. Trotz staatlicher Restriktionen und gesellschaftlicher Ablehnung taten Frauen wie sie den Schritt in die Öffentlichkeit und ermöglichten Mädchen und jungen Frauen den Weg an die Universitäten und in die Erwerbstätigkeit.
Aus dem Inhalt: Höhere Mädchen- und Frauenbildung im 19. Jahrhundert – Bildungsarbeit Anna Vorwerks und Henriette Schrader-Breymanns – Schloßanstalten Wolfenbüttel.