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Emotionales, transnationales, hyper-, tele- und multimediales Fremdsprachenlernen

Mit praktischen Beispielen für den Französischunterricht

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Manfred Overmann

In der Forschungsliteratur ist die emotionale Seite des Lernens bislang eher stiefmütterlich behandelt worden. In jüngster Zeit belegen aber die Erkenntnisse der Neurobiologie, dass es gar keine kognitiven Zustände ohne Einbeziehung affektiver Faktoren gibt. Lernen ist daher nicht nur Gegenstand der Pädagogik, sondern auch der Gehirnforschung. Je besser wir die Funktionsweise des Motors für den Aufbau von Wissen verstehen, desto leichter können wir die Optimierung seiner Leistung positiv anregen. Neurobiologisch fundiertes Wissen der Hirnforschung und didaktische Theoriebildung müssen daher bei der Entwicklung neuer Lernstrategien und in der Lehrerausbildung und -fortbildung verschmelzen, um die dialektische Einheit von Kognition und Emotion beim Lernen durch eine Didaktik der Komplexität in mehrdimensionalen Lernsituationen zu rehabilitieren – sentio, ergo cognosco.
Aus dem Inhalt: Wissenskonstruktion als neurobiologischer Monismus - Interhemisphärisches Lernen – Memorisierung und Reaktivierung von Wissen – Empirische Lehr- und Lernforschung – Frühes Fremdsprachenlernen und Mehrsprachigkeit – Verarbeitung von Wörtern und Bildern – Lernförderung durch Bewegung und Musik – Hypertexte im Unterricht: Begriffsbestimmung, lerntheoretische Begründung und literaturdidaktische Legitimation – Telemediales Lernen mit TV5: Lehr- und Lernmethode und didaktische Prinzipien – Interkulturalität und transkulturelle Kommunikation – Multimedia-Module: Algérie – Être et avoir – Le Gone du Chaâba - Prévert.