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Die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit von Preisausschreiben und Gewinnspielen

Neue Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene

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Annemarie Bloß

Die Veranstaltung und Durchführung von Preisausschreiben und Gewinnspielen ist ein beliebtes Werbemittel. Gerade in konjunkturschwachen Zeiten sind sie kostengünstige Werbemaßnahmen, von denen sich viele Unternehmen kurzfristig Umsatzsteigerungen erhoffen. Trotz eines gewissen Gewöhnungseffektes üben Preisausschreiben und Gewinnspiele nach wie vor eine starke Anlockwirkung auf den Verbraucher aus. Selten hat es derart viele neue lauterkeitsrechtliche Gesetzesvorhaben gegeben wie in jüngster Zeit. Die vorliegende Arbeit befasst sich insbesondere mit der jüngsten Neufassung des UWG. Die Bearbeitung setzt sich ferner damit auseinander, inwieweit eine einheitliche europäische Behandlung der verschiedenen Formen von Gewinnspielen und Preisausschreiben möglich ist. Hierzu werden die jüngsten lauterkeitsrechtlichen Vorhaben auf europäischer Ebene kritisch untersucht. Die jeweiligen nationalen Regelungen der Mitgliedstaaten werden in einem kurzen Ländervergleich dargestellt.
Aus dem Inhalt: Begriffsbestimmungen und Erscheinungsformen von Preisausschreiben und Gewinnspielen – Zahlen zu Preisausschreiben und Gewinnspielen – Zivilrechtliche Einordnung von Preisausschreiben und Gewinnspielen – Die strafrechtliche Beurteilung – Die Grenzen der wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit für Preisausschreiben und Gewinnspiele in Deutschland und den anderen Mitgliedstaaten – Europarechtliche Vorgaben.