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Jugendschutz im Fernsehen

Eine verfassungsrechtliche Prüfung der materiellen Jugendschutzbestimmungen

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Kristina Hopf

Angeregt durch die immer wiederkehrende Diskussion in der Öffentlichkeit über die Zunahme von Gewalt, Hass und Pornographie im Fernsehen versteht sich die Untersuchung als ein Beitrag zur Ermittlung der Bedeutung und der Funktion des Jugendschutzes in Deutschland. Unter Berücksichtigung empirisch-soziologischer Erkenntnisse befasst sich die Arbeit mit der Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit der seit 1.04.2003 geltenden materiellen Jugendschutzbestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags. Die Untersuchung geht dabei insbesondere der Frage nach, ob und inwieweit die materiellen Jugendschutzbestimmungen im privaten Fernsehen in Deutschland die verfassungsrechtlich gebotenen Grenzen ausreichend beachten.
Aus dem Inhalt: Die Bedeutung des Jugendschutzes im Fernsehen – Entwicklung der Jugendschutzbestimmungen im Fernsehen – Die bisher geltenden Jugendschutzbestimmungen des § 3 RStV – Jugendschutz als Verfassungsauftrag – Verantwortung für den Jugendschutz im Fernsehen – Der Schutzbereich der Rundfunkfreiheit und seine Schranken – Die allgemeine Sendezeitbeschränkung – Das Ausstrahlungsverbot bei indizierten Sendungen – Vorsperre und Verschlüsselung in digital verbreiteten Programmen – Die Kennzeichnungspflicht – Das Pornographieverbot – Informationsfreiheit – Kunstfreiheit – Die Menschenwürde – Elternrecht – Berufsfreiheit – Gleichheitssatz.