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Unterricht und Erziehung in einer globalen Bürgergesellschaft

Anpassung – Widerstand – Ichstärkung

Renate Kock

Gibt es ein pädagogisches Konzept, das in einer globalisierenden Gesellschaft eine erfolgreiche Schuledukation gewährleisten kann? Dieser Frage nachzugehen, scheint nicht nur vor dem Hintergrund von Pisastudien und ihren Ergebnissen aktuell und lohnenswert. Ausgehend von globalen Interdependenzen kommt der Begriff Bürgergesellschaft mit seinen Möglichkeiten zu aktivem, handlungsorientiertem Lehren und Lernen ins Blickfeld. Es werden Denkmuster und Ansätze der vormodernen, modernen und postmodernen Pädagogik befragt, die zur Lösung der Frage nach einem pädagogischen Konzept beitragen könnten. Ob die hier gefundenen Ansätze sich auch für eine Pädagogik der Globalgesellschaft eignen, soll am Beispiel Indien eine Untersuchung von Dokumenten indischer Primarerziehung, national bedeutsamen reformpädagogischen Modellen und aktuellen Projekten erbringen.
Aus dem Inhalt: Globalisierende Weltgesellschaft – Bürgergesellschaft – Globales Lernen, produktives Lernen, Civic education, New learning – Unterricht und Erziehung vor der säkularen Moderne – Pädagogik als Schulausbildung – Freinet, Freire, Wygotski, Montessori, Piaget, Bernstein, Illich – Pädagogik der Postmoderne – Maturana – Konstruktive Didaktikansätze, konstruktivistische Didaktik – Das indische National Curriculum – Von Gandhi nach Jomtien.