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Die rechtliche Einordnung der Deklaration von Helsinki

Eine Untersuchung zur rechtlichen Grundlage humanmedizinischer Forschung

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Brigitta Hohnel

Die Arbeit befasst sich mit der Deklaration von Helsinki unter der Fragestellung, ob und welche juristische Relevanz die Deklaration für die deutsche Ärzteschaft und möglicherweise auch für den Nichtmediziner hat. Im Zentrum der Diskussion steht dabei die Frage, ob der Deklaration über die jeweiligen Landesberufsordnungen für Ärztinnen und Ärzte mittelbar rechtliche Verbindlichkeit gegenüber den deutschen Ärztinnen und Ärzten zugesprochen werden kann. Diese Untersuchung zeigt die verfassungsrechtliche Fragwürdigkeit des gesamten bisherigen Regelungskonzepts zur humanmedizinischen Forschung auf bundes-, landesgesetzlicher und standesrechtlicher Ebene auf und kommt zu dem Ergebnis, dass eine verfassungsrechtlich unbedenkliche Einbindung der Bestimmungen der Deklaration von Helsinki auf parlamentarischer Ebene vollzogen werden muss.
Aus dem Inhalt: Die Deklaration von Helsinki und ihre rechtliche Bedeutung für die deutschen Ärzte – Historischer Hintergrund – Entstehungsgeschichte der Deklaration – Rechtliche Einordnung der Deklaration auf internationaler Ebene - Verhältnis zum Nürnberger Kodex von 1947 – Sonstige internationale und nationale Regelungen auf dem Gebiet der humanmedizinischen Forschung und ihr Verhältnis zur Deklaration – Verbindlichkeitsanspruch der Deklaration von Helsinki im Rahmen des nationalen Rechts vor dem Hintergrund der jüngsten Rechtsquellendiskussion.