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Konturen, Chancen und Grenzen personal-dynamischer Ethikkonzepte

Zwischen Skepsis humanwissenschaftlich-psychologischer Analytik und theologisch-ethischem Optimismus

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Heike Sturm

Eine theologische Ethikkonzeption muß, um sich in einer postmodern-pluralen Gesellschaft kommunikabel und plausibel zu vermitteln, in ihrer Begleitung ethischer Fragestellungen unverzichtbar der Person, dem handelnden Subjekt der Ethik, als Dialogpartner begegnen. Mit dieser, einer personal-dynamischen Ethik genuin inhärenten Ausrichtung, die hohe Anforderungen an die Kompetenz der Person stellt, entsteht jedoch die Spannung, eine solch personale Konzentration – angesichts der dezentrierenden Entwicklung gegenwärtiger Kultur und der eine Kohärenz des Subjekts skeptisch beurteilenden Humanwissenschaften – zu legitimieren; durch den Aufweis des glaubensfundierten Integrationspotentials läßt sich verdeutlichen, daß diese Konzeption eine persongemäße ethische Orientierung anzubieten vermag.
Aus dem Inhalt: Zwischen personaler Konzentration und postmoderner Dezentrierung – Psychologisch-humanwissenschaftliche Analytik – Personal-dynamische Ethikkonzeptionen innerhalb der Theologie als Antwort auf die Herausforderung ethischer Orientierung heute?