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Unternehmensbewertung und Terminal Value

Operative Planung, Steuern und Kapitalstruktur

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Sebastian Lobe

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem so genannten Endwert bzw. Terminal Value in der Unternehmensbewertung. Es wird gezeigt, wie angesichts eines sehr langen Zeithorizonts das operative Geschäft eines Unternehmens und dessen Kapitalstruktur geplant werden kann. Ein «one size fits all»-Modell verbietet sich aufgrund jeweils spezifischer Unternehmenssituationen. Deshalb wird das Spektrum plausibler Planungsmodelle auch breit gefächert. Entscheidende Determinanten wie Renditen von Reinvestitionen, Reinvestitionsbeträge, Buchrenditen und Wachstum, sowie Steuerregime (mit persönlichen Steuern und Unternehmensteuern) und Finanzierungspolitiken werden theoretisch fundiert analysiert. Dies ist wichtig, da sich die Qualität und damit die Verteidigungsfähigkeit eines Terminal Value entlang der Plausibilität seiner ökonomischen Annahmen bemisst, die jedoch allzu häufig durch das jeweilige Modell implizit getroffen werden.
Aus dem Inhalt: Wie kann das operative Geschäft eines Unternehmens (Aktivseite) und dessen Kapitalstruktur (Passivseite) angesichts eines sehr langen Zeithorizonts geplant werden? – Welchen Einfluss können dabei Unsicherheit und Steuern (Unternehmensteuern und persönliche Steuern) auf die Bewertung dieser Pläne ausüben? – Analyse operativer Planungsmodelle anhand des Phasenbezugs und der einzelnen Planungsparameter Überschusswachstum, Buchrenditen und Buchwertwachstum sowie Reinvestitionswachstum – Die Grundmodelle der Discounted Cashflow-Ansätze – Die Auswirkungen von Unternehmensteuern auf den Wert der Fremdfinanzierung vor dem Hintergrund alternativer Finanzierungspolitiken und alternativer Abbildungen anhand der Discounted Cashflow-Ansätze – Unternehmensteuern und persönliche Steuern.