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Boris Pil’njaks Poetik des Selbstzitats in den 30er Jahren

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Natalie Kromm

Ziel der Studie ist es, die Verwendung von Selbstzitaten in den Romanen Die Wolga mündet ins Kaspische Meer und Die Doppelgänger herauszuarbeiten. Die autointertextuelle Analyse deckt neue Textschichten und Sinndimensionen auf. Vor dem Hintergrund des wissenschaftlichen Diskurses über das kulturelle Gedächtnis schlägt die Arbeit vor, das Spätwerk in das autoreferentielle Kommunikationssystem Boris Pil’njaks einzubetten – innerhalb der Interaktion von Texten als Orten der Erinnerung und der verordneten Gedächtniskultur unter den Bedingungen des Sozialistischen Realismus.
Aus dem Inhalt: Pil’njaks Produktionsroman – Gattung und Textgenese – Die Ebene des narrativen Diskurses – Metaphorik und Leitmotivik – Die autointertextuellen Relationen – Der Doppelgängerroman – Quellenlage – Motivik und Interfiguration – Die verdeckte Zitatmontage – Der sozialistisch-realistische Textdoppelgänger.