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Der Integrierte Handel

Eine konzeptionelle Beziehungsgestaltung zwischen Hersteller, Handel und Letztnachfrager

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Kai-Michael Schaper

Die Marktkette im Lebensmitteleinzelhandel in ihrer vorherrschenden Ausprägung, bestehend aus Hersteller, Handel und Letztnachfrager, produziert negative Transaktionskosteneffekte für die Beteiligten. Gesellschaftliche und technologische Entwicklungen sowie die spezifischen Machtinteressen, insbesondere die informatorische Gatekeeper-Rolle des Handels, unterstützen diese Ineffizienzen. Eine Überwindung dieser verfolgt der Ansatz des Integrierten Handels, der mit Hilfe der deduktiv-nomologischen Vorgehensweise abgeleitet wird. Dieser Ansatz definiert sich als eine prozessuale, integrative Beziehungsgestaltung auf Basis moderner Informationstechnologien, welche nach einer erfolgreichen Implementierung mit einer nachhaltigen Win-Win-Win-Situation für die Transaktionspartner einhergeht.
Aus dem Inhalt: Allgemeine Trends innerhalb der Hersteller, Handel, Letztnachfrager-Beziehung – Die Wertschöpfungskette, Netzwerktheorie, Neue Institutionenökonomik, Konsumententheoretische Ansätze und der Integrativ-Prozessuale Marketingansatz als paradigmatische Bezugspunkte – Transaktionsphasenspezifischer Informationsfluss und Integration der Transaktionspartner entlang einer Informationsversorgungskette – Moderne Informationstechnologien als Treiber eines Informationsaustausches – Der Ansatz des Integrierten Handels – Erfolgsfaktoren und Implikationen einer zielgerichteten Umsetzung des Ansatzes.