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Vererben am Nachlass vorbei

Ein Vergleich mit dem Vermögensanfall von Todes wegen

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Daniel Gubitz

Nach deutschem Recht ist es möglich, Vermögenswerte auf den Todesfall so weiterzugeben, dass sie nicht in den Nachlass der verstorbenen Person fallen. Diese Rechtsgeschäfte finden eine immer größere Verbreitung in der Rechtspraxis. Zu nennen sind insbesondere Verträge zugunsten Dritter auf den Todesfall und gesellschaftsvertragliche Regelungen. Ziel der Arbeit ist es einerseits, die dogmatischen Grundprobleme dieser «Vererbung am Nachlass vorbei» zu erfassen, und andererseits einen Vergleich mit der Weitergabe durch letztwillige Verfügungen anzustellen. Bei den praktisch besonders wichtigen Bank-, Lebensversicherungs- und Bausparverträgen findet auch eine Untersuchung der in der Praxis verwendeten Vertragsmuster statt. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass dem Vererben am Nachlass vorbei bei sachgerechter Auslegung der relevanten Normen weder dogmatische noch rechtspolitische Gründe entgegenstehen.
Aus dem Inhalt: Schenkung auf den Todesfall – Vertrag zugunsten Dritter auf den Todesfall – Gesellschaftsrechtliches Anwachsungsprinzip – Vergleich mit letztwilligen Verfügungen, insbesondere Testament und Erbvertrag.