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Antike Populationen in Zahlen

Überprüfungsmöglichkeiten von demographischen Zahlenangaben in antiken Texten

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Günter Stangl

Die Bevölkerungszahlen sind eine wichtige Grundlage für das Verständnis historischer Abläufe in der Antike. Zahlen lassen sich am leichtesten miteinander vergleichen und sind quantitativer Ausdruck des Wirtschafts- und Militärpotentials einer politisch-geographischen Einheit. In dieser Arbeit wurde versucht, die verschiedenen Methoden der Schätzung einer solchen Einheit zu kombinieren und zu bewerten, basierend auf antiken literarischen und historischen Quellen, auf archäologischen Befunden und Modellen der Demographie, Wirtschaft, Ökologie und Technologie. Als besonders geeignet erwies sich die Kombination aus Heeresstärken und ökologischem Potential (Agrarflächen).
Aus dem Inhalt: Methoden der Schätzung: Texte - Archäologie - Agrargesellschaft der Neuzeit - Demographische und ökologische Modelle – Randbedingungen für die Schätzung: Biologie des Menschen - Naturraum - Wirtschaftsweise - Siedlungsmuster – Variationen demographischer Parameter: Geburtenrate - Sterberate - Wachstumsrate - Migration – Variationen ökologischer Parameter: Landwirtschaft - Naturraum – Historische Problembeispiele mit Lösungsvorschlägen: Aigina - Athen - Messenien - Rom und Karthago - Gallia und Caesar - Kolonien der Magna Graecia - Völkerwanderungen.