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Der Freiberufler in der Insolvenz

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Wolf Harlfinger

Mit der Insolvenzrechtsreform 1999 und ihrer Nachbesserung im Dezember 2001 ist die Insolvenz natürlicher Personen in ein Zwielicht gerückt. Wer die formellen Anforderungen des § 304 InsO erfüllt, rutscht automatisch und ohne jede Wahlmöglichkeit in den Bereich der Verbraucherinsolvenz mit langen Entschuldungsfristen. Diejenigen natürlichen Personen, die nicht dem Verfahren nach § 304 InsO unterworfen werden, sind in aller Regel Freiberufler, auf die damit die allgemeinen Regelungen Anwendung finden. Der Verfasser erörtert in dieser Arbeit die typischen Probleme in der Insolvenz des Freiberuflers von der Antragstellung bis zum Abschluss des Verfahrens und führt sie einer praxisgerechten Lösung zu. Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf die Möglichkeiten, die die neuen Institute des Insolvenzplans und der Eigenverwaltung für den Freiberufler in der Insolvenz bieten. Diese Arbeit füllt damit nicht nur eine Lücke, sondern befriedigt neben rechtsdogmatischen vor allem auch praktische Bedürfnisse.
Aus dem Inhalt: Freiberufler – Insolvenzursachen – Außergerichtliche Sanierung – Verbraucherinsolvenz – Umfang der Masse in der Freiberuflerinsolvenz – Insolvenz und Berufszulassung – Vergütung und Unterhalt – Neuerwerb und Begründung von Masseverbindlichkeiten durch den Schuldner – Insolvenzplan – Eigenverwaltung.