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Die Besteuerung privater Veräußerungseinkünfte im Vergleich zur britischen Capital Gains Tax

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Hans-Peter Küppers

Private Veräußerungseinkünfte werden in Deutschland nur in Ausnahmefällen steuerlich erfasst. Die derzeitige gesetzliche Lage gilt im Hinblick auf das in Art. 3 Abs. 1 GG verankerte Gebot der Steuergerechtigkeit als dringend reformbedürftig. Ziel des Rechtsvergleichs der §§ 17 und 23 EStG mit den Regelungen der britischen Capital Gains Tax ist deshalb die Erarbeitung eines Reformvorschlags für das deutsche Recht. Die im Steuervergünstigungsabbaugesetz vorgesehene Pauschalbesteuerung wird in die Untersuchung mit einbezogen. Durch eine ausführliche Darstellung des britischen Rechts wird aber auch die Funktion der Capital Gains Tax im System der Einkommensbesteuerung verständlich gemacht.
Aus dem Inhalt: Die Besteuerung privater Veräußerungseinkünfte in Deutschland – Die britische Capital Gains Tax: Historische Wurzeln der Unterscheidung von Income und Capital, Funktion der Capital Gains Tax als Auffangtatbestand zur Income Tax – Zielsetzungen einer Reform des deutschen Rechts: Steuergerechtigkeit und Wahrung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit – Rechtsvergleich und Reformüberlegungen für das deutsche Recht: Zu erfassende Wirtschaftsgüter, Inflationsausgleich vs. Taper Relief und Pauschalbesteuerung, Verlustausgleich, Behandlung von Altfällen.