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Die Haftungsverwirklichung nach der Insolvenzordnung als Steuerungsinstrument des Mobiliarkreditsicherungsrechts

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Christian Müller

Die Arbeit befaßt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Steuerung der besitzlosen Mobiliarsicherheiten durch ein Insolvenzgesetz. Es wird aufgezeigt, daß auch die Insolvenzordnung als Nachfolgerin der Konkursordnung die Anzahl der mangels Masse nicht eröffneten Insolvenzverfahren eben wegen dieser Sicherheiten kaum wirksam verringern konnte. Die bereits im Zuge der Insolvenzrechtsreform aufgekommenen Reformansätze werden unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten untersucht und die Grenzen der gesetzgeberischen Gestaltungsfreiheit abgesteckt. Schließlich wird der Versuch unternommen, Lösungswege aufzuzeigen, die das Manko der mangelnden Publizität abmildern und zugleich eine stärkere Europarechtskonformität bewirken.
Aus dem Inhalt: Die historische Entwicklung der Konkursordnung – Der gesetzliche Rahmen des Mobiliarkredites im BGB – Die Entwicklung der heutigen Mobiliarkreditsicherungsmittel – Das Versagen der Konkursordnung – Die Insolvenzrechtsreform zur InsO – Bestehende Defizite – Systematisierung der Reformvorschläge – Der gesetzgeberische Gestaltungsspielraum – Grenze des Art. 14 GG – Art. 3 GG – Art. 9 GG – Art. 103 GG – Alternative Lösungsansätze – Europarechtskonformität – Chancen für den deutschen Mobiliarkredit.