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Phantastisches im Leseland

Die Entwicklung phantastischer Kinderliteratur der DDR (einschließlich der SBZ)- Eine gattungsgeschichtliche Analyse

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Caroline Roeder

Diese gattungsgeschichtliche Untersuchung liefert eine Analyse der phantastischen kinderliterarischen Werke aus der DDR einschließlich der Sowjetisch Besetzten Zone (SBZ). Neben der umfänglichen Darstellung der theoretischen Debatte um die Phantastik verdeutlichen zwölf exemplarische Analysen programmatische Entwicklungslinien, ästhetische Gestaltungsweisen, Motive und Themen dieser Gattung. Zwei Modelltypen der DDR-Kinder- und Jugendliteratur werden entworfen und es wird hinterfragt, welche Funktion diese erfüllen und inwieweit von einer Funktionalisierung des Phantastischen gesprochen werden kann. Zwei ausführliche Exkurse verweisen innerhalb der Literaturchronologie auf zwei bedeutende Außenseiter des DDR-Literatursystems: Peter Hacks und Reiner Kunze. Schließlich verweist die Untersuchung auf die Bedeutung der Kinder- und Jugendliteratur der DDR im Kontext der Erinnerungskultur und stellt die Frage: Was bleibt?
Aus dem Inhalt: Gattungsgeschichtliche Analyse – Phantastische DDR-Kinder- und Jugendliteratur – Historische Einordnung, theoretische Ausarbeitung, Beispielanalysen an 12 repräsentativen Texten der DDR-Kinder- und Jugendliteratur – Vergleich mit sowjetischer Kinder- und Jugendliteratur (die in der DDR publiziert wurde) – Vergleich mit der Entwicklung der bundesrepublikanischen Kinder- und Jugendliteratur – Vergleich mit der Allgemeinliteratur der phantastischen DDR-Literatur – Zensurgeschichte.