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Kollektive Marktbeherrschung in der Europäischen Fusionskontrolle

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Kathrin Schürnbrand

Mit der EG-Fusionskontrollverordnung Nr. 139/2004 wurde ein neues materielles Beurteilungskriterium für Zusammenschlüsse mit gemeinschaftsweiter Bedeutung eingeführt. Der alte Marktbeherrschungstest der EG-Fusionskontrollverordnung Nr. 4064/89 ist nunmehr Regelbeispiel des neuen materiellen Beurteilungskriteriums. In dieser Arbeit wird der Stand der Rechtsprechung und Verwaltungspraxis zur kollektiven Marktbeherrschung in der Europäischen Fusionskontrolle zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der EG-Fusionskontrollverordnung Nr. 139/2004 systematisiert und analysiert. Es wird außerdem untersucht, welche Bedeutung dem Konzept kollektiver Marktbeherrschung für die Anwendung des neuen materiellen Beurteilungskriteriums der EG-Fusionskontrollverordnung Nr. 139/2004 zukommt.
Aus dem Inhalt: Ökonomische Grundlagen der kollektiven Marktbeherrschung – Ansätze zur Erfassung von Oligopolsachverhalten im Europäischen Recht – Kollektive Marktbeherrschung in der Entscheidungspraxis zur EG-Fusionskontrollverordnung Nr. 4064/89 – Zukunft der kollektiven Marktbeherrschung in der Europäischen Fusionskontrolle nach der EG-Fusionskontrollverordnung Nr. 139/2004.