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Rechtsgeschäftliche Dispositionen über urheberpersönlichkeitsrechtliche Befugnisse unter Berücksichtigung des französischen und US-amerikanischen Rechts

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Stefanie Matanovic

Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist die rechtsgeschäftliche Verkehrsfähigkeit des Urheberpersönlichkeitsrechts, die schlagwortartig unter den Begriffen Verzichtbarkeit und Übertragbarkeit in Rechtsprechung und Lehre diskutiert wird. Die insoweit rechtstechnisch möglichen Formen werden auch unter Berücksichtigung der Kommerzialisierungstendenzen bei bürgerlich-rechtlichen Persönlichkeitsrechten, des Dogmas der Unübertragbarkeit höchstpersönlicher Rechte sowie der aktuellen technischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen urheberrechtlichen Schaffens überprüft. Nach Bestimmung des Inhalts und der Reichweite von Rechtsgeschäften über die einzelnen urheberpersönlichkeitsrechtlichen Befugnisse findet eine abschließende Bewertung vor dem Hintergrund der vorangegangenen Gesamtschau und Analyse des französischen und US-amerikanischen Rechts statt.
Aus dem Inhalt: Verzichtbarkeit und Übertragbarkeit vor dem Hintergrund der Rechtsnatur des Urheberpersönlichkeitsrechts – Darstellung der urheberpersönlichkeitsrechtlichen Befugnisse als Objekte rechtsgeschäftlicher Dispositionen – Gesetzliche Regelungen in Bezug auf Rechtsgeschäfte über urheberpersönlichkeitsrechtliche Befugnisse – Darstellung und Analyse der dogmatischen Konstruktionen einer zulässigen Übertragung bzw. eines zulässigen Verzichts Rechtsvergleich: französisches und US-amerikanisches Recht – Untersuchung der einzelnen urheberpersönlichkeitsrechtlichen Befugnisse als Gegenstand rechtsgeschäftlicher Vereinbarungen im deutschen Recht.