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Das sprachliche Verhalten von Moderatoren in Talk- und Quizshows

Eine diskursanalytische Untersuchung zu Frageverhalten und Wortwahl

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Caroline Jonas

Talk- und Quizshows erreichen ein Millionenpublikum. Der Moderator ist für die Bindung des Publikums an die jeweilige Sendung verantwortlich. Seine Aufgabe ist es, die Gäste und die Zuschauer durch die Sendung zu leiten. Die dafür notwendige medien- und genrespezifische Kommunikationskompetenz wird auf der Grundlage von elf transliterierten Sendungen auf drei Ebenen untersucht: Auf der Makroebene werden die Gesprächsphasen der Sendungstypen differenziert betrachtet und der genretypische Aufbau schematisch erfaßt. Das Frageverhalten, als zentrales Steuerungsmittel, steht auf der mittleren Ebene im Blickpunkt. Unter Berücksichtigung von formal-syntaktischen und inhaltlich-situativen Kriterien lassen sich deutliche Formen sendungstypischen Frageverhaltens nachweisen. Auf der Mikroebene kristallisieren sich – bei Betrachtung der diasystematischen Markierungen in der Wortwahl der Moderatoren unterschiedliche Normen für Talk- und Quizshow heraus.
Aus dem Inhalt: Das sprachliche Verhalten von Talkshow- und Quizshow-Moderatoren – Makroebene: Die Gesprächsphasen von Talkshow und Quizshow – Mittlere Ebene: Das Frageverhalten der Moderatoren – Mikroebene: Diasystematische Markierungen im lexikalischen Bereich (Wortwahl der Moderatoren).