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Zur Ontologie und Metaphysik der Wahrheit

Der Wahrheitsbegriff Edith Steins in Auseinandersetzung mit Aristoteles, Thomas von Aquin und Edmund Husserl

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Magdalena Börsig-Hover

Ist die Wahrheitsfrage nur ein begriffliches Ereignis oder will sie auf ganz andere Horizonte der menschlichen Existenz verweisen? Um den umfassenden Sinn der Wahrheitsthematik zur Sprache zu bringen, wird der vielversprechende philosophische Ansatz der Husserlschülerin und Phänomenologin Edith Stein (1891-1942) herangezogen. In ihrer intensiven Auseinandersetzung mit der Griechischen und Mittelalterlichen Philosophie versucht diese den transzendentalphilosophischen Ansatz, den Ansatz einer christlichen Philosophie und der Scholastik zu ihrer Zeit in eine fruchtbare Begegnung zu bringen. Wir werden Augenzeugen einer existentiellen und philosophisch hochmotivierten Auseinandersetzung mit der Moderne, die im Ergebnis zu einer ontologisch-metaphysischen Wirklichkeitslehre führt. Es bleibt dabei zu beachten, dass die Husserlschülerin den Realismus bei Thomas von Aquin sehr viel enger und insofern für eine christliche Philosophie fruchtbarer nachvollzieht als andere entsprechende Ansätze dies tun.
Aus dem Inhalt: Edith Steins philosophischer Neuansatz: Berücksichtigung des aristotelisch-thomasischen Ansatzes und des phänomenologischen Ansatzes – Spezifikum des Steinschen Wahrheitsverständnisses – Der Steinsche Wahrheitsbegriff und seine Stellung im 20. Jahrhundert.