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Gläubigerschutz beim Zuzug ausländischer Gesellschaften aus der Sicht des englischen Rechts

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Claus Mößle

Der EuGH hat mit seinen Entscheidungen in den Rechtssachen Centros, Überseering und Inspire Art eine Revolution im Internationalen Gesellschaftsrecht bewirkt. Der Autor untersucht die Auswirkungen dieser Entscheidungstrias auf den Gesellschaftsgläubigerschutz im englischen Recht. Ziel der Arbeit ist es, nachzuweisen, dass die englischen Vorschriften zum Schutz der Gesellschaftsgläubiger gegenüber zuziehenden ausländischen EU-Gesellschaften europarechtlich nicht uneingeschränkt zur Geltung gebracht werden können. Die Arbeit möchte deutlich machen, dass die englischen Vorschriften zum Schutz der Gesellschaftsgläubiger als Strukturmodell für eine potentielle Harmonisierung des Gesellschaftsgläubigerschutzes in Europa nicht geeignet sind.
Aus dem Inhalt: Das Internationale Gesellschaftsrecht Englands – Anerkennung ausländischer Gesellschaften – Sitzverlegung – Gesellschaftsgläubigerschutz nach englischem Recht – System – Anwendbarkeit auf ausländische Gesellschaften – Europarechtliche Vereinbarkeit – EulnsVO – Niederlassungsfreiheit – Gläubigerschutz nach Inspire Art – Auswirkungen auf das englische Recht und funktional vergleichbare Instrumente des deutschen Rechts.