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Die Dritthaftung von Sachverständigen

Nach der Schuldrechtsreform und der Neuregelung des § 839 a BGB

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Tabea Quiring

Die Schuldrechtsreform hat Auswirkungen auf die Rechtsinstitute der culpa in contrahendo und des Vertrages mit Schutzwirkung für Dritte, die für die Dritthaftung von Sachverständigen als Haftungsgrundlage herangezogen werden. Vor diesem Hintergrund beantwortet diese Arbeit die Frage, wer nunmehr unter welchen Voraussetzungen den finanziellen Schaden tragen soll, wenn ein Sachverständiger ein fehlerhaftes Gutachten erstellt und sich eine Person darauf verlässt, die das Gutachten gar nicht in Auftrag gegeben hat. Für den gerichtlichen Sachverständigen ist § 839 a BGB neu eingeführt worden. Dessen Merkmale und Reichweite werden für die Frage der Haftung des gerichtlichen Sachverständigen gegenüber den Parteien eines Rechtsstreits untersucht.
Aus dem Inhalt: Die Haftung des privat bestellten Sachverständigen gegenüber Nichtvertragspartnern nach der Schuldrechtsreform – Die Haftung des gerichtlich bestellten Sachverständigen nach der Einführung des § 839 a BGB.