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Kunstsammlungen in deutschen Wirtschaftsunternehmen im Zeitraum zwischen 1965 und 2000

Eine Untersuchung der Sammlungsmodelle der HERTA GmbH, der Tetra Pak Rausing & Co. KG, der Deutsche Bank AG, der Adolf Würth GmbH & Co. KG sowie der DG BANK Deutsche Genossenschaftsbank AG

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Christina Leber

Was hat die Kunst in deutschen Unternehmen verloren? Wer kauft sie, wo hWas hat die Kunst in deutschen Unternehmen verloren? Wer kauft sie, wo hängt sie, von wem wird sie gepflegt? Christina Leber betrachtet fünf Unternehmen, die Gegenwartskunst sammeln und gesammelt haben, und arbeitet in ausführlichen Interviews mit den Entscheidungsträgern heraus, welchen Stellenwert dabei kunsthistorischen Kriterien zukommt und inwieweit die Sammlungen Bestandteil einer Unternehmenskultur sein können und sollen. Die Autorin stellt fest, dass in deutschen Firmen teilweise kunsthistorisch bedeutsame Schätze ruhen, von Kunsthistorikern wegen der privatwirtschaftlichen Finanzierung bislang kaum beachtet. Dieses Buch beweist, dass das sogenannte Corporate Collecting kein primär amerikanisches Phänomen ist, wie frühere Autoren annahmen. Im Gegensatz zu amerikanischen Vorbildern kommt in Deutschland der Vermittlung von Kunst an die Mitarbeiter eine große Bedeutung zu. Damit dokumentiert die Autorin, dass in deutschen Unternehmen durchaus eigenständige Strömungen einer qualitativ hochwertigen Sammlungstätigkeit bestehen und appelliert an die wissenschaftliche Welt, diese Unternehmenssammlungen auch in Zukunft einer eingehenderen kunsthistorischen Betrachtung zu unterziehen.
Aus dem Inhalt: Beschreibung der Besuche in den Firmenzentralen – Entwicklung der Sammlungen von den Anfängen bis zur Gegenwart – Reaktionen auf die Sammlungen – Interviews und Fotodokumentationen.