Show Less
Restricted access

Anlegerschutz in der GmbH & Co. KGaA

Series:

Richard Friedrich

Der Bundesgerichtshof hat durch seinen Beschluss vom 24. Februar 1997 (BGHZ 134, 392) die GmbH & Co. KGaA als weitere börsenfähige Rechtsform anerkannt. Gegen eine verstärkte Verwendung dieser Gesellschaftsform spricht insbesondere die verbreitete Behauptung, wonach die GmbH & Co. KGaA ein undurchsichtiges Rechtsgebilde sei, in dem die in der AG konkretisierte aktienrechtliche Gewaltenteilung in einem erheblichen Maße aufgeweicht werde. Dies macht es erforderlich, das anwendbare Recht zu bestimmen sowie die Instrumente der Einschränkung der bestehenden Gestaltungsfreiheit und deren praktischen Anwendungsbereich herauszuarbeiten. Die Arbeit nimmt eine systematische und anhand praktischer Fragestellungen erfolgende Bestimmung und Bewertung von Umfang und Grenzen des gesellschaftsrechtlichen Anlegerschutzes in der börsennotierten GmbH & Co. KGaA vor.
Aus dem Inhalt: Struktur und Besonderheiten der GmbH & Co. KGaA – Bestimmung des anwendbaren Rechts und die Einschränkungen des Gestaltungsspielraumes – Komplementärdominierte GmbH & Co. KGaA als typische Erscheinungsform der KGaA – Anlegerschutz in der börsennotierten GmbH & Co. KGaA – Kompetenzen des Aufsichtsrates – Teilhabe- und Einwirkungsrechte der Kommanditaktionäre in der Hauptversammlung – Informations- und Auskunftsrechte der Kommanditaktionäre.