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Grenzübergreifende Fernabsatzverträge im Internationalen Privatrecht

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Karl v. Rumohr

Am Beispiel des Fernabsatzvertrages untersucht die Arbeit, inwieweit der Verbraucherschutz im Internationalen Privatrecht dem heutigen Stand der Kommunikationstechnik und den modernen europäischen Verbraucherschutzvorstellungen noch gerecht wird und wo Reformbedarf besteht. Wo das Verbraucherschutzkollisionsrecht der Art. 29 und Art. 29a EGBGB keinen Schutz gewährt, wird geprüft, ob die weiteren Bestimmungen des Internationalen Vertragsrechts zu verbrauchergünstigen Ergebnissen führen können. Ungeklärt ist dabei bislang insbesondere der internationale Geltungswille des europäischen bzw. des deutschen Fernabsatzrechts.
Aus dem Inhalt: Vergleich der Umsetzung der Fernabsatzrichtlinie 97/7/EG in den EG-Staaten – Verbraucherschutz bei der Rechtswahl für Fernabsatzverträge, insbesondere bei der Rechtswahl in AGB – Die Bestimmung des Vertragsstatuts bei Fernabsatzverträgen nach Art. 29 und Art. 28 EGBGB – Möglichkeiten zur Sonderanknüpfung des spezifischen Fernabsatzrechts, insbesondere die Untersuchung des international zwingenden Charakters des deutschen Fernabsatzrechts.