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Eberswalde – Portrait einer Stadt

Anomietendenzen, Ordnungsbewegungen und die Entwicklung einer Zivilgesellschaft

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Susanne Masuch

In diesem Buch wird die Entwicklung der Zivilgesellschaft in Eberswalde, einer mittelgroßen Stadt in Brandenburg, untersucht. Eberswalde ist eine Stadt, die überdurchschnittlich von Anomietendenzen betroffen gewesen ist. Ziel der Studie ist, die Potentiale zivilgesellschaftlichen Widerspruchs gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Gewalt einzuschätzen hinsichtlich der Chancen zur Mobilisierung, Vernetzung und Stabilisierung. Die Untersuchung beruht auf Experteninterviews, teilnehmenden Beobachtungen und der Analyse von Dokumenten. Die Autorin kommt in der Studie zu dem Ergebnis, dass sich im Laufe der 1990er Jahre eine ganze Reihe von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Aktivitäten entwickelt haben, von denen einige stabil sind, andere allerdings nur sehr vorübergehend, und die untereinander konkurrieren.
Aus dem Inhalt: Zur gegenwärtigen Aktualität der soziologischen Grundkategorie Anomie – Zur Entwicklung von Ordnungsbewegungen – Zur Renaissance der Idee der Zivilgesellschaft – Zum Verhältnis von «exit» und «voice» beim Zusammenbruch der DDR – Zur Methodologie und methodischen Verfahrensweise – Eberswalde - Portrait einer Stadt. Industrielle Entwicklungen, Wanderungsprozesse und städtische Ausdehnungen – Eberswalde - Portrait einer Stadt II. Ordnungsbewegungen als Herausforderungen für die Zivilgesellschaft.