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Wechsel von beschränkter und unbeschränkter Steuerpflicht bei Kapitalgesellschaften

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Petra Eckl

Das deutsche Unternehmenssteuerrecht weist viele Hemmnisse für grenzüberschreitende Reorganisationsmaßnahmen auf. Europarechtliche Vorgaben sind nur unzureichend berücksichtigt. Besonders deutlich wird das bei der Analyse der steuerlichen Folgen der grenzüberschreitenden Verlegung von Sitz und/oder Geschäftsleitung einer Kapitalgesellschaft hinsichtlich der Aufdeckung der stillen Reserven, der Behandlung von Verlustvorträgen und des Körperschaftsteuerguthabens und der sich im Organschaftsfall ergebenden Konsequenzen. Die Untersuchung enthält Formulierungsvorschläge zur Beseitigung der Europarechtswidrigkeit einer Reihe von Normen des deutschen Unternehmenssteuerrechts.
Aus dem Inhalt: Wechsel von beschränkter und unbeschränkter Steuerpflicht von Kapitalgesellschaften – Behandlung von «Wegzugsfällen» und «Zuzugsfällen» – Europarechtswidrigkeit einer Vielzahl von Regelungen des deutschen Unternehmenssteuerrechts – Rechtsfolgen aus dem EuGH-Urteil «de Lasteyrie du Saillant» – Aufdeckung der stillen Reserven bei Entstrickungsvorgängen – Behandlung der Wirtschaftsgüter bei «Verstrickung» – Auswirkungen auf bestehende Verlustvorträge und Organschaften.