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Ein tiefer Blick in «leere» Schubladen

Deutsches im Nachkriegstheater 1945-1948

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Matthias Elsdörfer

«Die Schubladen deutscher Dichter waren leer.» So heißt es immer wieder, wenn die Rede vom deutschen Theater der Nachkriegsjahre ist. Dabei trat von 1945 bis 1948 viel mehr junges und neues Gedankengut ins Rampenlicht, als die meisten Chronisten und zeitgenössischen Kritiker zugeben: Diese Arbeit präsentiert über 50 Stücke von über 30 Autoren, die nach Kriegsende ihre ersten Schritte in der Welt des Theaters taten. Sie zeigt ihre Themen und Fragen, ihre Ideen und Träume, Sorgen und Ängste, jedoch auch ihre Euphorie, ihren Kampfgeist und Tatendrang. Die fast ausschließlich aus Zeitquellen in Archiven in Frankfurt am Main, Neu Isenburg, Berlin und Köln recherchierten Funde spiegeln eine Zeit wider, in der Theater mehr war als bloßes Amüsement: Nämlich Leidenschaft, Stärke und Leben.
Aus dem Inhalt: Deutsches Nachkriegstheater 1945-1948 – Nachwuchssorgen in deutschen Reihen – Engagement für Theaterjugend – Konzepte, Ansätze und die junge Dramatik - Zeitstücke, Kriegsstücke und Unterhaltung.