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Die arbeitnehmerähnliche Person in Fernsehunternehmen

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Simone Naumann

In Deutschland gibt es kaum eine Branche, in der im Verhältnis zu den Arbeitnehmern derart viele arbeitnehmerähnliche Personen beschäftigt werden wie bei den Medien. Sie genießen nach dem Gesetz nur einen unzureichenden Schutz, welcher unter Berücksichtigung der fernsehrechtlichen Besonderheiten als ein Schwerpunkt dieser Arbeit dargestellt wird. Der lückenhafte gesetzliche Schutz wird meist mit der Existenz des § 12a TVG gerechtfertigt. Ob in Fernsehunternehmen tatsächlich häufig von der durch § 12a TVG gewährleisteten Möglichkeit Gebrauch gemacht wird und dadurch die bestehenden gesetzlichen Regelungslücken kompensiert werden, ist ein weiterer Schwerpunkt dieser Arbeit. Dafür werden die Tarifwerke in Fernsehunternehmen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Schutzlücken und der Interessen der arbeitnehmerähnlichen Personen untersucht. Abschließend erfolgt der Entwurf eines Idealtarifvertrages.
Aus dem Inhalt: Definition der arbeitnehmerähnlichen Person – Abgrenzung der arbeitnehmerähnlichen Person von den Arbeitnehmern und den Selbstständigen – Rechte der arbeitnehmerähnlichen Person in Fernsehunternehmen nach dem Gesetz – Regelung des § 12a TVG und die Rechtsfolgen der Norm – Rechte der arbeitnehmerähnlichen Person in Fernsehunternehmen nach den Tarifverträgen – Entwurf eines Idealtarifvertrages für arbeitnehmerähnliche Personen in Fernsehunternehmen.