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Die Beteiligung am Verbrechen nach italienischem Strafrecht

Ein Beitrag zur Geschichte und Gegenwart von Einheits- und Differenzierungsmodellen der strafbaren Beteiligung mehrerer Personen

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Dennis Miller

Vor dem Hintergrund europäischer Rechtssetzung und völkerstrafrechtlicher Justiz gewinnt der Streit zwischen einheitlichen und differenzierenden Modellen der Beteiligung an einer Straftat neue Bedeutung. Diese Untersuchung vergleicht das italienische Einheits- mit dem deutschen Differenzierungssystem und berücksichtigt deren jahrhundertelange Entwicklung. Auf dieser Grundlage wird ein neuer Ansatz zur Kategorisierung von Einheits- und Differenzierungsmodellen der Beteiligung an Straftaten entwickelt. Dieser setzt bei den Grundlagen der Zurechnung von Handlungen und Erfolgen bei Beteiligung mehrerer an und bezieht die klassischen Problemfelder der Beteiligungslehre mit ein: Strafbemessung, Akzessorietät, Versuch, eigenhändige und Sonderdelikte, Fahrlässigkeit. Diese Kategorisierung erlaubt interessante Ausblicke auf das deutsche OWiG, das österreichische StGB und das Völkerstrafrecht.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung der Beteiligungslehre im Strafrecht Deutschlands und Italiens seit dem Spätmittelalter – Systematische Darstellung der Beteiligungsregelung in Italien – Aktuelle Probleme – Reformbestrebungen – Klassifizierung von Einheitstäterlehren und Teilnahmemodellen – Einheitliche und differenzierende Zurechnung – Beteiligungsformen – Strafbemessung – Akzessorietät – Versuch – Eigenhändige und Sonderdelikte – Fahrlässigkeit – Ausblicke auf das deutsche Ordnungswidrigkeitenrecht – Österreich – Völkerstrafrecht.