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Vertrauen in Transaktionsbeziehungen

Marketingwissenschaftliche Grundlegungen und praktische Ansatzpunkte für ein strategisches Vertrauensmanagement

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Tobias Irion

Das Konstrukt Vertrauen spielt eine erhebliche Rolle, sowohl in zwischenmenschlichen Beziehungen des alltäglichen Lebens als auch in wirtschaftlichen Transaktionsbeziehungen. Trotz dieser Bedeutung und seiner erheblichen Relevanz als konstitutives Merkmal in ökonomischen Transaktionsbeziehungen hat es die ökonomische Theorie – trotz einiger Perspektivenerweiterungen – nicht geschafft, das Vertrauenskonstrukt als Explanandum zu erfassen und modelltheoretisch in den ökonomischen Bezugsrahmen zu integrieren. Nach einem Überblick der charakteristischen Selbstheit von Transaktion und Transaktionsbeziehung geht der Autor der Bedeutung von Komplexität und Vertrauen in diesem Kontext nach. Vor diesem Hintergrund entwickelt er eine wissenschaftstheoretisch fundierte Argumentation der Konstitutivität von Vertrauen in Transaktionsbeziehungen, deduziert gleichzeitig aber auch Ansatzpunkte eines strategischen Vertrauensmanagements.
Aus dem Inhalt: Problemhintergrund auf Basis einer Kritik an der Neoklassik – Entwurf eines nomologischen Hypothesenrahmens auf Grundlage der Explanande der Marketingwissenschaft – Explikation des Vertrauensbegriffs und inhaltliche Präzisierung vor einem marketingwissenschaftlichen Hintergrund – Vertrauen in Transaktionsbeziehungen – Gestaltungsoptionen eines strategischen Vertrauensmanagements.