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Internationale Sportschiedssprüche vor deutschen Gerichten

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Jan Oliver Hochtritt

Ziel der Arbeit ist es, die Grundsätze zur Überprüfung internationaler Sportschiedssprüche durch deutsche Gerichte abstrakt herauszuarbeiten, um so eine Grundlage und Systematik zu schaffen, anhand derer die Lösung des jeweiligen Einzelfalles entwickelt werden kann. In den bisherigen gerichtlichen Entscheidungen fehlt es mitunter an einer exakten Auseinandersetzung mit den Vorgaben des Internationalen Privatrechts und mit dem Einfallstor für den ordre public sowie dessen Inhalt. Die Schwerpunkte der Arbeit sind daher die Beantwortung der Frage, ob ein originäres und von staatlichem Recht unabhängiges internationales Sportrecht besteht, und die darauf aufbauende Darstellung der grundlegenden Systematik, wie eine internationale Sportgerichtsentscheidung von einem deutschen Gericht zu überprüfen ist.
Aus dem Inhalt: Internationale Sportgerichtsbarkeit – Verhältnis von internationalem Sportverbandsrecht zu nationalem, insbesondere zu deutschem Recht – Echtes Schiedsgericht gegenüber Verbandsgericht – Gerichtliche Kontrollmaßstäbe für internationale Sportschiedssprüche – Der deutsche ordre public – Vergleich der verschiedenen Kontrollmaßstäbe – Prozessuale Fallgestaltungen – Anzuwendendes Recht – Zuständigkeit – Thesen.