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Balthasar Kaltner

Kanonist und (Erz-)Bischof an der Schwelle einer folgenschweren Wendezeit (1844-1918)

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Gerlinde Katzinger

Leben und Wirken des Salzburger Kirchenrechtlers und Fürsterzbischofs Balthasar Kaltner (1844-1918) sind unter verschiedenen Aspekten von großem Interesse. Als Kanonist war er maßgeblich an der Vorbereitung des Codex Iuris Canonici 1917 beteiligt. Im Bereich der Kirchenprovinz Salzburg fiel ihm in dieser Phase eine Schlüsselrolle zu. Sein Wirken als Fürstbischof der Diözese Gurk und als Fürsterzbischof von Salzburg war geprägt von seinem Engagement für die praktische und pastorale Anwendung des Kirchenrechts auf der Ebene von Bistum und Pfarrei. Sein Episkopat in der Metropolitankirche Salzburg fiel genau mit der Zeit des Ersten Weltkrieges zusammen. Dies kommt in seinen pastoralen Aktivitäten und in seiner Tätigkeit als partikulärer Gesetzgeber vielfältig zum Ausdruck.
Die Autorin: Gerlinde Katzinger, geboren 1971 in Salzburg; Studium der Fachtheologie, Selbständigen Religionspädagogik und Rechtswissenschaften in Salzburg; Assistentin am Institut für Praktische Theologie – Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg und Religionslehrerin.