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Ernst von Salomons autobiographische Romane als literarische Selbstgestaltungsstrategien im Kontext der historisch-politischen Semantik

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Maciej Walkowiak

Ernst von Salomons fünf autobiographische Romane wurden in dieser Auseinandersetzung zur Basis einer umfangreichen Analyse seiner literarischen Kreierungen. Diese Konstrukte nehmen bei ihm permanent Bezug auf die Dimension der historisch-politischen Semantik. Das Ziel dieser Abhandlung ist, Zusammenhänge zwischen Salomons autobiographischen Strategien und dieser Semantik in seinen Texten auf der identitätsbildenden Ebene zu untersuchen. Im Endeffekt offenbart sich, wie vielschichtig und manipulativ seine Strategien im Literarischen waren und wie groß seine Sehnsucht nach einer ontologisch zuverlässigen Sinngebung war. Salomon erweist sich schließlich unumstritten auch als ein Erbe der mannigfaltigen Diskurse der Konservativen Revolution.
Aus dem Inhalt: Stand der Forschung und Zielsetzung – Zur gesellschaftlich-mentalen Basis der antidemokratischen Präressourcen bei Ernst von Salomon – Ernst von Salomons Antimodernität - die Weimarer Republik als eine Emanation der Moderne – Zur Bedeutung asymmetrischer Gegenbegriffe in Salomons autobiographischen Selbstgestaltungsstrategien – Zur Frage von Ernst von Salomons Verortung in der Strömung der Konservativen Revolution – Salomons antiwestlich gefärbter Kampf um das sogenannte deutsche Subjektbewußtsein.