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«Schöne Seele, roter Drache»

Zur deutschen Literatur im Zeitalter der Revolutionen

Series:

Heidi Beutin and Wolfgang Beutin

In den dreizehn Kapiteln dieses Buches untersuchen die Autoren dichterische Werke und literarische Themen aus der Spanne zwischen dem Ende des 18. und dem Ende des 20. Jahrhunderts, dem Zeitalter der Revolutionen. Schöne Seele und roter Drache bilden dabei Chiffren für zwei primäre Sujets, welche in der genannten Epoche vor anderen den Vorzug genießen: Weiblichkeit und Revolution. Der Revolutionsbegriff erfährt hier eine Erweiterung: Er umfaßt wie in der französischen Aufklärung neben der konventionellen Bedeutung auch die der ‘Revolutionen des Geistes’, in diesem Buch zum Beispiel die Psychoanalyse. Zu den Untersuchungsgegenständen zählen vor allem: Aspekte der Werke Lessings, Goethes, Schillers und Heines, die unterschiedlichen Heine-Bezüge in den Schriften Sigmund Freuds sowie Motive aus avantgardistischen Dichtungen des 19. und 20. Jahrhunderts, von Robert Griepenkerl, Robert Musil, Gertrud Kolmar, Romain Rolland und Eberhard Hilscher.
Aus dem Inhalt: Goethe und der Pietismus – Gedichte Goethes aus dem West-östlichen Divan – Schillers «große Emanzipationsgeschichten» – Lessing und Heine, Geschichtssicht und Utopie – Frauen in Heines Werk – Tod, Liebe, Weiblichkeit bei Heine und Freud – Sexualität, Traum, Neurose und Psychose bei Freud und Robert Musil – Dichtungen über die Französische Revolution: Gertrud Kolmar u.a. – Lessing, Heine und Gustav Heinemann – Eberhard Hilscher, der einsame Avantgardist - sein Frauenbild.