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Das Geldwäsche-Risikomanagement der Kreditinstitute

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Hans-Jürgen Schmitt

Der Autor befasst sich in seiner Arbeit mit der Geldwäschebekämpfung in den Kreditinstituten und deren rechtlichen Grundlagen. Ziel ist es, durch Handlungsempfehlungen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten die Risiken und Kosten der Kreditinstitute zu senken. Es wird untersucht, welchen Rechts- und Reputationsrisiken die Kreditinstitute im Rahmen der Geldwäschebekämpfung ausgesetzt sind und wie das Geldwäsche-Risikomanagement in das Gesamtrisikomanagement der Banken einzuordnen ist. Die Arbeit untersucht die einzelnen Schritte der Gefährdungsanalyse in den Kreditinstituten als Grundlage für die Maßnahmen der Geldwäschebekämpfung und erörtert die Vor- und Nachteile eines regel- bzw. risikobasierten Ansatzes. Insbesondere wird geprüft, welche Beurteilungs- und Ermessensspielräume der Geldwäschebeauftragte hat. Im Ergebnis werden Vereinfachungs- und Einsparungsmöglichkeiten aufgezeigt, aber auch auf die Notwendigkeit kumulativer Maßnahmen und Kontrollen hingewiesen. Schließlich wird festgestellt, dass ein risikobasierter Ansatz nicht nur Vorteile für die Kreditinstitute bringt, vielmehr der Staat diesen das Restrisiko in der Geldwäschebekämpfung aufbürdet.
Aus dem Inhalt: Entwicklung des Geldwäscherechts bis zur 3. EU-Geldwäsche-Richtlinie – Modell für Risikoansatz und Risikomanagement – Risiko- und regelbasierter Ansatz – Gefährdungsanalyse – Beurteilungsspielraum und Ermessen des Geldwäschebeauftragten – Maßnahmen im Geldwäsche-Risikomanagement – Diskussion um DV-Researchmaßnahmen – Sorgfaltspflichten nach der 3. EU-Geldwäsche-Richtlinie.