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Die Konstruktion nationaler Identitäten in der englischen politisch-satirischen Druckgrafik zur Amerikanischen Revolution 1763-1783

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Britta Mischek

Zahlreiche Karikaturen verbildlichen den politischen Konflikt von Großbritannien und Nordamerika in den Jahren 1765 bis 1783. Die Stiche zur Amerikanischen Revolution entwerfen nationale Stereotypen. Diese Bilder fanden Eingang ins kollektive Gedächtnis und trugen so zur Entstehung eines nationalen Bewusstseins in Großbritannien bei. Das britische Selbstbild entstand in Abgrenzung zu den Stereotypen der Kriegsgegner Nordamerika, Frankreich, Spanien und der Niederlande. Die Interpretation der Blätter rekonstruiert die zeitgenössische politische Debatte. Somit bietet dieses Buch einen faszinierenden Einblick in die Entstehung kultureller Vorurteile und Feindbilder.
Aus dem Inhalt: Karikatur und Realität – Nationalistischer Mythos – Die britische constitution – Opposition in London – Nationalstereotypen Frankreichs, Spaniens, der Niederlande und Großbritanniens – Europäisches Indianerbild – ‘Indianer’ als Metapher – ‘Indianer’ als ‘edle Wilde’ oder Kannibalen.