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Haftung und Regulierung internationaler Rating-Agenturen

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Mathias Eisen

Rating-Agenturen prüfen und bewerten verzinsliche Schuldverschreibungen und ermöglichen so deren Emittenten den Zugang zu den weltweiten Geld- und Kapitalmärkten. Hieraus resultiert die Stellung der global agierenden Rating-Agenturen als «Gatekeeper» der Finanzmärkte, die den Schlüssel zu Kapital und Liquidität in den Händen halten. Die Feststellung dieser Macht wirft die Frage nach ihrer Kontrolle auf. Ausgehend von der bestehenden Regulierung des Ratings untersucht der Autor die Frage einer Haftung von Rating-Agenturen für die von ihnen erstellten Bonitätsbeurteilungen, wobei die Internationalität des Ratinggeschäfts besonders berücksichtigt wird. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass nicht das externe Rating an sich ein Bedürfnis nach (weiterer) Regulierung hervorruft, sondern die oligopolistische Struktur des Marktes für Ratingdienstleistungen.
Aus dem Inhalt: Rating-Agenturen als Informationsintermediäre und «Gatekeeper» der Geld- und Kapitalmärkte – Regulierung durch Rating und Regulierung des Ratings in der Bundesrepublik Deutschland und in den USA – Haftung der Rating-Agenturen unter besonderer Berücksichtigung der Internationalität des Ratinggeschäfts – Notwendigkeit weiterer Regulierung des Ratingwesens?