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Die Metaphysik Karl Christian Friedrich Krauses in ihrem Verhältnis zu Religion, Ethik und Ästhetik

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Stefan Groß

Dem Autor geht es in erster Linie darum, einen in Deutschland weitgehend vergessenen Philosophen in den Mittelpunkt des Wissenschaftsdiskurses zu stellen. Der Thüringer Karl Christian Friedrich Krause, Schüler von Fichte und Schelling in Jena, entwickelte eine eigenständige Philosophie, die sich einerseits der epochalen abendländischen Geistestradition verpflichtet weiß, zugleich aber auch von der Kantischen Philosophie und ihrem kritischen Geist beeinflußt wurde. Krause ist einerseits Systemphilosoph, der immer wieder die Thematik des Absoluten oder Gottes in den Vordergrund stellt – in dieser Hinsicht ist er spekulativer Idealist. Andererseits muß alle Philosophie beim Ich beginnen, sofern zeigt er sich als Denker des Transzendentalen. Krauses Philosophie ist zweistrahlig aufgebaut: Zum einen will er die endliche Welt aus Gott ableiten, andererseits soll das Ich zur Erkenntnis Gottes aufsteigen. Ausgehend von der Metaphysik wird dieser Aufstieg des Ich zum Absoluten in den verschiedenen Regionalphilosophien, in der Religion, Ethik und Ästhetik thematisiert.
Aus dem Inhalt: Metaphysik – Die Entfaltung Gottes – Gott und Mensch – Transzendentalphilosophie – Kant und Krause – Die Religionsphilosophie – Die intellektuelle Anschauung – Der religiöse Mensch und seine Umwelt – Praktische Religionsphilosophie und Christentum – Das religiöse Gefühl – Die praktische Philosophie – Gesinnung und Zweck in der sittlichen Bestimmung – Sollens- und Güterethik – Die Ästhetik – Schönheit und Sittlichkeit im Kunstbegriff – Krause und Cramer.