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Der vermittlungsorientierte Einsatz von Arbeitnehmerüberlassung in der Personal-Service-Agentur (PSA)

Arbeitsrechtliche Auswirkungen auf die Rechtsbeziehungen der Beteiligten

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Gerald Peter Müller

Mit dem Instrument der Personal-Service-Agentur (PSA) soll Arbeitnehmerüberlassung in den Dienst der Arbeitsförderung gestellt werden, um auf diese Weise die Vermittlung Arbeitsloser zu beschleunigen. Dem für die Arbeitnehmerüberlassung kennzeichnenden Drei-Personen-Verhältnis zwischen Verleiher, Entleiher und Leiharbeitnehmer tritt dabei die Bundesagentur für Arbeit als vierte, quasi übergeordnete Partei hinzu. Dies ist nicht ohne Folgen für die Rechtsbeziehungen der Beteiligten. Es ergeben sich Modifikationen der einzelnen Rechtsbeziehungen. Insbesondere diese Abweichungen von der üblichen Arbeitnehmerüberlassung – sichtbar etwa bei der Anwendung des Kündigungs- und Betriebsverfassungsrechts – werden in dieser Arbeit untersucht.
Aus dem Inhalt: Grundlagen der Arbeitnehmerüberlassung und der Arbeitsvermittlung – Zielsetzung, Konzeption und Auftrag der Personal-Service-Agentur – Auswirkungen des arbeitsförderungsrechtlichen Auftrags der Personal-Service-Agentur auf die Rechtsbeziehungen der beteiligten Akteure – Sozialrecht und die Beschäftigung bei der Personal-Service-Agentur.