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Zielgerichtetes Handeln in unbestimmten und komplexen polizeilichen Einschreitsituationen

Das Handeln von Streifenpolizisten unter handlungstheoretischen Gesichtspunkten

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Georg Laub

Das Handeln von Streifenpolizisten geschieht vielfach in einem äußerst komplexen und dynamischen Umfeld. Unter solchen Bedingungen einzuschreiten, verlangt auf Seiten der Polizisten ein Höchstmaß an Flexibilität und situativer Handlungskompetenz. Um herauszufinden, wie es Polizisten unter solchen Handlungsbedingungen gelingt Ziele zu formulieren und zu realisieren, wurde in einer qualitativen Studie mittels Leitfadeninterviews, die mit der Methodik der Grounded Theory ausgewertet wurden, Fragen nach den Gedanken, Empfindungen, Handlungsstrategien und den Konsequenzen aus gesammelten Einschreiterfahrungen nachgegangen. Hierbei konnte ein Prozessmodell über polizeiliches Einschreiten entwickelt werden, welches das Handeln von Streifenpolizisten abbildet, erklärt und verständlich macht.
Aus dem Inhalt: Handlungstheorien – Komplexität – Unbestimmtheit – Mehrfachhandeln – Situatives Handeln – Zielbildung – Handeln unter Druck – Handlungsmodell – Handlungsleitlinien – Entscheidungsverhalten – Mentale Strategien – Handlungsmanagement – Willensprozesse – Handlungspotenzial – Handlungstypen – Verarbeitung und Integration eigenen Handelns – Glück versus Handlungskompetenz.