Show Less
Restricted access

«Die Verteidigung des Kugelrunden an der Null»

Robert Walsers Erzählprosa im Spiegel der Systemkritik Theodor W. Adornos

Series:

Oliver Steinhoff

Walsers Protagonisten zeugen von der Unmöglichkeit einer eigenen Identität. Die Verweigerung gesellschaftlich bestimmten Bewußtseins und Rollenverhaltens spiegelt die Sehnsucht nach einem anderen Leben, das es im leistungsorientierten System nicht geben kann. Mit einer historisch-kritischen Methode zeichnet der Verfasser den Weg eines Scheiterns nach. Er orientiert sich hierbei an der Systemkritik Theodor W. Adornos und entdeckt in Walsers Kunst den Platzhalter für ein bisher noch unmögliches Dasein.
Aus dem Inhalt: Die Verteidigung der gesellschaftlichen Null als Gebot des aufgeklärten Denkens – Zum vernünftigen Gehalt der kulturellen Moderne – Ichheit als Krankheitsgeschichte des okzidentalen Denkens – Kunst als Wegweiser zu einem neuen Bewußtsein – Der Traum als Leben.