Show Less
Restricted access

Privatautonomie und Inhaltskontrolle von Eheverträgen

Ein kritischer Vergleich des deutschen und des australischen Rechts mit Bezügen zum Internationalen Privatrecht

Series:

Christopher Luhn

Im Streben nach größerer Einzelfallgerechtigkeit beschädigt die gerichtliche Inhaltskontrolle von Eheverträgen die Rechtssicherheit. Die Arbeit will dazu beitragen, diesen unbefriedigenden Zustand zu überwinden. Der Autor stellt zu diesem Zweck der Entwicklung in Deutschland das australische Recht gegenüber, das eine neue, dem deutschen Recht entgegengesetzte Lösung gefunden hat und auf eine gerichtliche Billigkeitskontrolle nahezu völlig verzichtet. Aus dem Rechtsvergleich entwickelt der Verfasser Gesetzgebungsvorschläge, die durch eine Stärkung des Verhandlungsgleichgewichts die Privatautonomie bewahren und eine Inhaltskontrolle zurückdrängen sollen. Abschließend beantwortet der Verfasser die im Internationalen Privatrecht noch ungelöste Frage, nach welchen Maßstäben vor deutschen Gerichten eine Inhaltskontrolle ausländischer Eheverträge stattfinden kann.
Aus dem Inhalt: Inhaltskontrolle von Eheverträgen nach deutschem Recht: Wirksamkeitskontrolle, Ausübungskontrolle, Kernbereichstheorie – Eheverträge nach australischem Recht: der Family Law Amendment Act 2000 – Bezüge zum Internationalen Privatrecht: Inhaltskontrolle ausländischer Eheverträge – Datum-Theorie.